Wasserzweckverband Oberbachern Wasserzweckverband Oberbachern

Unumgängliche Erhöhung der Wassergebühren

Meldung vom 12.01.2017
Der Zweckverband der Wasserversorgungsgruppe Oberbachern ist in einem drei- bis vierjährigen Turnus verpflichtet, seine kostendeckende Einrichtung zu kalkulieren. Die letzte Kalkulation wurde im Jahr 2015 durchgeführt. Nach 2012 musste auch ab 2016 der Wasserpreis auf nunmehr 0,85 €/m³ netto mit Anpassung der Grundgebühr erhöht werden.

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

Der Zweckverband der Wasserversorgungsgruppe Oberbachern ist in einem drei- bis vierjährigen Turnus verpflichtet, seine kostendeckende Einrichtung zu kalkulieren.

Die letzte Kalkulation wurde im Jahr 2015 durchgeführt.Nach 2012 musste auch ab 2016 der Wasserpreis auf nunmehr 0,85 €/m³ netto mit Anpassung der Grundgebühr erhöht werden.

Nun steht erneut eine weitere Erhöhung an. Ab 01.01.2016 muss der Wasserpreis auf 0,85 € netto je Kubikmeter Frischwasser erhöht sowie die Grundgebühr

 

4 m³/h 24,00 €

10 m³/h 60,00 €

16 m³/h 96,00 €

 

angepasst werden.

Die Gründe der Wasserpreiserhöhung haben mehrere Aspekte:

Zum einen muss die Unter- bzw. Überdeckung des vergangenen Kalkulationszeitraumes von 2012 bis 2015 mit in den neuen Kalkulationszeitraum von 2016 bis 2019 übernommen werden. Dies sind über 50.000 € Unterdeckung, die hier zu berücksichtigen sind.

Die Betriebs- und Unterhaltskosten sind in den letzten Jahren immens gestiegen. Gegenüber den letzten Jahren sind Kostenmehrungen von rund 70 % zu verzeichnen. Die bestehenden Unterhaltungskosten des Rohrnetzes, die auch dringend für den Bestand dieses Netzes notwendig sind, beeinflussen erheblich den Wasserpreis.

Weiterhin mussten Personalkostenerstattungen berücksichtigt und nach den gesetzlichen Vorschriften angepasst werden.

Auch in den nächsten Jahren werden diese Kosten nicht geringer. Die Personalkosten können zwar im Rahmen kalkuliert werden, die Unterhaltungskosten des Rohrnetzes lassen sich nur grob und aus den Erfahrungswerten festlegen. Wir haben für Sie die Kosten soweit wie möglich minimiert, um Ihnen höhere Kostensteigerungen nicht aufzuerlegen.

Ein weiteres Kriterium für die Mehrkosten ist die Verschärfung der Trinkwasserverordnung, denn es sind sehr viel mehr Wasserproben nötig als noch vor ein paar Jahren. Der Rückgang des Wasserverbrauchs ist ein weiterer Aspekt für die Preiserhöhung, denn die festen Kosten bleiben immer gleich.

Mit der Gebührenkalkulation wurden auch die derzeit gültigen Rechtsvorschriften mit eingearbeitet. Dadurch hat sich auch die Grundgebühr für die jährlich festen Kosten erhöht. Wir bitten Sie zu beachten, dass die Grundgebühr nicht mit einer sog. „Zählergebühr“ zu tun hat. Die Grundgebühr wird als Größe der Festkosten aus Gleichheitsgrundsätzen, ob jemand viel oder weniger Wasser verbraucht, festgesetzt. Somit ist eine Gleichbehandlung für alle Wasserverbraucher vorhanden!

Um weiteren künftigen Wasserpreiserhöhungen entgegen treten zu können, werden wir mit-telfristig versuchen, Veränderungen in der Wasserversorgungs-Infrastruktur durchzuführen. Inwieweit unser Lösungsvorschlag durchsetzbar ist, ist derzeit noch nicht aussagekräftig.

Wie Sie aus unseren Ausführungen ersehen, liegt die Wasserpreiserhöhung derzeit nicht in unseren Händen, daher versuchen wir auch Veränderungen einzuführen. Unser qualitativ gutes Wasser ist es auf alle Fälle wert, dass wir diese noch relativ im Rahmen befindliche Gebühr, auch gegenüber den Preisen anderer Wasserlieferanten, hierfür zu leisten haben.

Mit freundlichen Grüßen

Simon Landmann
Verbandsvorsitzender

Kategorien: Aktuelles